gLogger
g... WAS? Hinter dem Projektnamen "gLogger" verbirgt sich ein Gerät, welches unter anderem ein GPS-Modul beinhaltet. Außerdem gehört noch ein Mikrocontroller (diesmal ein Atmel ATMega32) und eine Micro-SD Speicherkarte dazu. Das Gerät ist dadurch in der Lage, meine aktuelle Position aufzuzeichnen, sodass man sie dann am Computer betrachten kann. Haupteinsatzgebiet sind Fahrrad-Touren, die ich nun leicht digitalisieren und archivieren kann.
Für den gLogger habe ich auf der Webseite 'mikrocontroller.net' einen Wiki-Artikel erstellt, der den Aufbau des Gerätes und der Software genau beschreibt. Sie können den Artikel hier betrachten. Mit diesem Artikel bin ich übrigens im dortigen Artikelwettbewerb auf dem achten Platz gelandet.
Bei der Platine handelt es sich um ein einseitiges Layout. Um Platz zu sparen, wurden überwiegend SMD Bauteile verwendet, wie zum Beispiel der Mikrocontroller oder der Halterung für die SD-Karte. Die Bediengung erfolgt über eine einzige Taste - da kann man einfach nichts falsch machen :-). Für zukünftige Erweiterungen befindet sich außerdem ein Stecker auf der Platine, sodass man nicht das gesamte Layout neu entwerfen muss.
Parallel zur Entwicklung der "Hardware" habe ich auch eine Software für den Computer geschrieben, die in der Lage ist, die aufgezeichneten Rohdaten zu verarbeiten und in Handelsübliche Formate zu konvertieren. Hierbei kann man außerdem diverse Filter einstellen, um falsche Punkte aus der Aufzeichnung heraus zu sortieren. Eine ausführliche Beschreibung zu meiner "NMEA-Toolbox" findest du unter Hobbies -> Software -> NMEA-Toolbox.
Ich benutze den gLogger nun schon seit über einem Jahr und konnte bislang noch keine Probleme feststellen. Alle Routen wurden bis jetzt perfekt aufgezeichnet. Michael Fluhr hat unterdessen eine verbesserte Version des Layouts erstellt, die deutlich kleiner ist und sogar über eine integrierte Ladeschaltung verfügt. Besuchen Sie seine Homepage, wenn Sie mehr zu dem Layout erfahren möchten. Ich persönlich würde bei einem Neubau des Loggers sein Layout vorziehen, allein schon wegen der Möglichkeit des Aufladens ohne ein externes Ladegerät. Ein großes Lob also an Michael Fluhr!
Der Quellcode für den Mikrocontroller sowie das (alte) Layout können Sie hier herunterladen: