OSCreen

Neben der Lasershow arbeite ich zur Zeit ebenfalls am Projekt "OSCreen". Bei dem Projektnamen handelt es sich um eine Zusammensetzung der Wörter Oscilloscope (= Oszilloskop) und Screen (= Bildschirm). Wie dieser Name vielleicht schon erahnen lässt, baue ich ein Gerät, dass in der Lage ist, richtige Bilder auf einem Oszilloskop auszugeben.

Zur Zeit ist das Programm für den Mikrocontroller nur in der Lage, das Kürzel "k621" auszugeben (siehe Foto), demnächst kann man aber auch über einen SD-Karten Slot kleine Filme oder ähnliches anzeigen lassen.

OSCreen OSCreen Platine

Wie funktioniert die Ausgabe genau? Oszilloskope mit einem sogennanten XY-Modus benutzen zwei Kanäle, um den Elektronenstrahl in horizontale und vertikale Richtung abzulenken. Das Prinzip der Ablenkung ist ganz einfach: Je höher die Spannung am Kanal, desto stärker ist die Ablenkung (beim X-Kanal wandert der Strahl also weiter nach rechts). Da Mikrocontroller normalerweise nicht in der Lage sind, variable Spannungen auszugeben, sondern nur eine Null oder eine Eins (also keine oder volle Spannung), wird von einem Digital-Analog-Konverter gebrauch gemacht. In meinem Fall besteht dieser aus einer Reihe von Widerständen, wodurch ich bis zu 256 unterschiedliche Spannungen pro Kanal ausgeben kann.

Um ein Bild auszugeben, werden die einzelnen Bildpunkte so schnell nacheinander angesteuert, dass es für das menschliche Auge nicht mehr möglich ist, den Punktwechsel zu bemerken - die Punkte werden scheinbar gleichzeitig angezeigt und es kommt zu einem sichtbaren Bild.

Nachfolgend schon einmal der Schaltplan des Projekts (der SD-Karten Slot ist bereits integriert). Das Programm für den Mikrocontroller folgt, sobald es etwas fortgeschrittener ist:

OSCreen Schaltplan

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