Selbstausrichtende Solarzelle

Im Rahmen des "Stawag Solarfreaks" Wettbewerb 2008, bei dem es darum ging, mit Hilfe von zwei mitgelieferten Solarzellen und einem Motor ein möglichst 'intelligentes'/kreatives/stabiles Modell zu bauen, habe ich eines gebaut, bei dem sich die Solarzellen auf einer Plattform befinden die drehbar ist. Oben befinden sich zwei Fotowiderstände. Der PIC vergleicht nun die beiden Widerstände (und somit die Sonneneinstrahlung links und rechts) und lässt den Motor dann in die richtige Richtung drehen, bis der hellste Punkt erreicht ist.

Dadruch lässt sich über den ganzen Tag hinweg viel Energie gewinnen und nicht nur für wenige Stunden. Im 'Leerlauf' (nur der vergleich der Sensoren) verbraucht die Schaltung lediglich 1 mA, die Solarzelle liefert an einem Sonnigen Tag ca. 250 mA. Es bleibt also eine große Menge an Strom für die Weiterverwendung übrig.

Mit diesem Modell habe ich den 1. Platz bei den Einzelarbeiten erlangt. Hierfür habe ich den Wanderpokal 'Energenius' erhalten. Sowohl die Aachener Zeitung als auch die Aachener Nachrichten haben am 26. Juni 2008 einen Zeitungsartikel zum Stawag Solarfreaks Wettbewerb veröffentlicht. Hier zwei Fotos und ein Video von meinem Modell:

Selbstausrichtende Solarzelle Stawag Solarfreaks Pokal und Modell (HDR Bild)

Abschließend der Schaltplan und der Quellcode für das Gerät. Da ich das ganze auf Lochrasterplatinen aufgebaut habe, existiert nur ein Schaltplan und kein Platinen-Layout. Außerdem ist der Quellcode im Gegensatz zu allen anderen Quellcodes auf dieser Webseite in der Programmiersprache Assembler verfasst, da ich zum Zeitpunkt des Baus noch keine Erfahrung mit Mikrocontrollern der Firma Atmel sowie in der in Programmierung von Controllern in der Sprache C hatte.

Schaltplan der Selbstausrichtenden Solarzelle Creative Commons License

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